HONIG

Honig ist als 100-prozentiges Naturprodukt hauptsächlich pflanzlichen Ursprungs ein Konzentrat an Energie. Sein hoher Gehalt (etwa 70%) an einfachem und vom Stoffwechsel abbaubarem Zucker (Fruchtzucker, Traubenzucker und Vielfachzucker) machen ihn zu einer ausgezeichneten Energiequelle. Honig ist ein komplexes Produkt, der eine große Anzahl von Stoffen enthält, die direkt auf unser biologisches Gleichgewicht einwirken..

Seine Basis-Bestandteile sind Wasser mit einem Anteil von 16% und natürliche Zuckervorkommen, wie Frucht-, Trauben und Vielfachzucker, zu einem Anteil von 80 %. Außerdem enthält Honig Proteine, Spurenelemente, Enzyme und Vitamine in unterschiedlicher Quantität, die seinen außerordentlichen Nährwert erbringen. Was so fasziniert, sind weniger die vielen Bestandteile des Honigs als vielmehr die Konzentration all dieser in einer Masse in derartiger Analogie und auf welche Art sie auf den Organismus des Menschen einwirken.

Die unterschiedlichen Honigsorten ergeben sich durch die jeweilige Pflanze, welchen die Bienen den Nektar entnahmen, durch die jeweilige Region und durch die Erntemethode (Schleuderhonig, Wabenhonig, Presshonig).


Nähr- und Kräftigungswert des Honigs

Honig besteht zu 70 bis 80% aus Kohlehydraten und hat einen sehr hohen therapeutischen Wert, da seine Bestandteile, die Fructose und Glycose, vom Organismus schnell resorbiert werden. Dies macht ihn zu einem Kräftigungsmittel par exellence. Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit des Menschen werden ebenfalls gefördert. Jeder, der viel leisten muss, weiß Honig zu schätzen. Ein Pasteli zum Frühstück schafft eine ideale Grundlage für einen erfolgreichen Start in den Tag und im Alltagsstress sorgt ein weiterer Riegel täglich für Ausdauer und Konzentration.


Therapeutische Wirkung von Honig

Die bakterienhemmende Wirkung von Honig war schon den alten Ägyptern, Assyrern, Chinesen, Griechen und Römern bekannt. Sie verwendeten Honig zur Heilung von Wunden und Darmerkrankungen. Auch neuere Untersuchungen belegen die bakterienhemmende Wirkung. Sie beruht hauptsächlich auf den Inhibinen im Honig. Zur inhibinen Wirkung trägt besonders das Enzym Glucoseoxidase bei, dessen Spaltprodukt Wasserstoffperoxid eine maßgebliche Rolle bei der bakterienhemmenden Wirkung zugeschrieben werden kann. Zusätzlich wirken die hygroskopische (wasserziehende) Wirkung von Honig aufgrund des hohen Zuckeranteils sowie der leicht saure ph-Wert bakterienfeindlich.

In Naturheilkliniken wird Honig als Heilmittel eingesetzt bei: koronaren Durchblutungsstörungen, Herzrhythmusstörungen, Entzündungen des Herzmuskels, Schädigungen nach Infektionskrankheiten oder Infarkten, bei Hypertonie und unterstützend zur Digitalisbehandlung.
Honig regt zudem die Verdauungstätigkeit an und ist somit ein geeignetes Mittel zur Behandlung von Darmträgheit bei Menschen mit überwiegend sitzender Tätigkeit. Untersuchungen haben ergeben, dass die wertvollen Bienenfermente nicht durch die Verdauungsfermente zerstört werden.

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